• NICHTWORT

    Gestaltung für Sprachbildung
    Konferenz der HfG Offenbach
    im Haus des Buches Frankfurt am Main
    22. & 23. Juni 2017


  • NICHTWORT

    Workshop
    18. & 19. Januar 2018 in der Zollamtgalerie
    der HfG Offenbach

    zum Workshop
  • NICHTWORT

    Gestaltung für Sprachbildung
    Konferenz der HfG Offenbach
    im Haus des Buches Frankfurt am Main
    22. & 23. Juni 2017



Konferenz der hfg Offenbach 2017 / Ausblick auf den Workshop im Januar 2018.

NICHTWORT

Gestaltung für Sprachbildung sowie sprachliche und nichtsprachliche Kommunikation.

NICHTWORT im Juni 2017 hat die Diskussion eröffnet – wie kann Gestaltung helfen, Sprachbildung zu verbessern?

Am 18. / 19. Januar 2018 ging es mit dem interdisziplinären NICHTWORT Workshop in der Zollamtgalerie der HfG weiter – zusammen mit dem DeutschSommer der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Darüber berichten wir Anfang Februar ausführlich. 

Die so genannte Flüchtlingskrise war ein echter Weckruf. In Deutschland wurde klar, was alles in kürzester Zeit machbar ist – und dass Sprachvermittlung rasch an Grenzen stößt. Die positiven Erfahrungen jener Zeit hatte die junge Generation noch nicht gemacht. Und diese Fragen hatte sich noch nicht gestellt.

Seitdem wurde ungemein viel Kreativität freigesetzt und Bürgerengagement aktiviert, gerade in der Sprachvermittlung, auch in den Hochschulen. Zugleich zeigten sich die Grenzen der hergebrachten Methoden. Auch auf der EU-Ebene wurde man zu mehr Ehrlichkeit gezwungen.

Für uns als Kunst- und Designhochschule war es völlig klar, dass wir mit unseren Mitteln und Formate Position beziehen müssen. Gestaltung ist ein relevanter Faktor beim Sprachenlernen. Sprachenlernen tritt so ins Zentrum der politischen Diskussion um Design.

NICHTWORT ist ein fachliches, interdisziplinäres aber auch ein politische Statement: Für maximale Neugierde und Offenheit dem anderen Gegenüber, aber auch für Bildung, Wissen, freies Denken, Innovation – letztlich für die Werte der Aufklärung. Die Konferenz hat gezeigt, welche vielfältigen Zugänge zu diesem Thema es gibt. Der Workshop soll konkret am Sprachenlernen mit szenischen Mitteln eine konkrete Fragestellung bearbeiten.

Die Schrift wurde im Laufe der Geschichte mindestens viermal unabhängig voneinander erfunden.

Prof. Dr. Henning LobinLehrstuhl für Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik
Justus-Liebig-Universität, Gießen

Im Chinesischen ist alles visuell codiert. Daher kann man Information schneller vermitteln.

Knut BrockmannMedienwissenschaftler, Gamedesigner und -Theoretiker

Es machte den Menschen gegenüber Artifical Intelligence einzigartig, dass er Fehler macht.

Stefan WeilCCO und geschäftsführender Gesellschafter von Atelier Markgraph

Mir geht es um Worte, um mit Menschen in Verbindung zu treten, nicht um funktionale Übertragungen von Texten.

Rudolph SpindlerHerausgeber und Geschäftsführer Spotlight Verlag

Das Nichtwort gibt der Spannung zwischen Menschen Bedeutung, aber es lässt sich nicht in Zeichen, fassen.

Sabine ErlenweinZuständig für Deutschlandbild und Kulturprogramme Deutsch
Abteilung Sprache des Goethe-Instituts

Mich nervt es, wenn Sprache bildlich dargestellt wird und dabei so getan wird, als ob diese anschauliche Dimension keine Grammatik hätte.

Agnes Meyer-WilmesHfG Offenbach, Lehrerin für Grundlagen der Typografie und Seitengestaltung

Wie alles sich verändert, muss die Sprache sich auch verändern, aber ich hoffe in Richtung einer Vielfalt.

Prof. Peter EckartVizepräsident der HfG Offenbach / Inhaber Unit Design

Ich nehme Buchstaben, Lettern, Zahlen aus Kontexten raus und diese gebe ich zur Kombination frei.

Prof. Markus WeisbeckBauhaus Universität / Inhaber Surface GmbH

Die Sprache der Polizei wird sich verändern. Es stellt sich heute die Frage, wie wir de-eskalierend, vertrauensfördernd kommunizieren.

Dr. Walter SeubertPolizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main

Fehler in der gesprochenen Sprache stören mich nicht so sehr wie orthografische oder Satzfehler.

Dr. Gabriele BotteLeiterin VHS Offenbach

DISZIPLINEN-ÜBERGREIFENDES PROGRAMM

Von Linguistik, NGOs und Sprachschulen über Polizei, Typografie und Kunst bis zu Gaming, Museologie, KI und VHS.

23 Lectures

Rednerinnen und Redner zahlreicher Disziplinen

18 Vortäge

In kompletten Slide-Shows

40 Videos

Interviews und Vorträge

  • Panorama 1: Transformationen

    Donnerstag der 22. Juni 2017 abends

    Prof. Bernd Kracke

    Präsident der HfG Offenbach
    »Die HfG sucht Transdisziplinarität«

    Prof. Georg-Christof Bertsch

    HfG Offenbach, Fachbereich Design
    Inhaber BERTSCH.BRAND CONSULTANTS
    »NICHTWORT Gestaltung für Sprachbildung«

    Prof. Dr. Henning Lobin

    Lehrstuhl für Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik, Justus-Liebig-Universität, Gießen
    »Von Gutenberg zu Engelbart. Das wiederentdeckte Bild der Sprache«

    Ronald Schild

    Geschäftsführer Marketing und Vertriebsservice des Buchhandels
    »Das Ende des geschriebenen Wortes?«

  • Panorama 2: Sprachenlernen für Alle

    Freitag der 23. Juni 2017 vormittags

    Dr. Gabriele Botte

    Leiterin VHS Offenbach
    »Volkshochschulen – Bildung für Alle | Vielfalt – Offenheit – Begegnung«

    Monika Bremer

    Projektleiterin Bildung der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt
    »DeutschSommer – Ferien, die schlau machen«

  • Panorama 3: Die Welt

    Freitag der 23. Juni 2017 mittags

    Prof. Johannes Bergerhausen

    Hochschule Mainz / Inhaber HelmigBergerhausen, Köln
    »Typografie ≠ Schrift ≠ Sprache ≠ Unicode«

    Stephan Ott

    Geschäftsführer form – Zeitschrift für Gestaltung
    »Nichtwort«

    Sabine Erlenwein

    Zuständig für Deutschlandbild und Kulturprogramme Deutsch, Abteilung Sprache des Goethe-Instituts
    »Deutsch aus multimedialer Perspektive: Kulturprogramme in der Vermittlung Deutsch als Fremdsprache«

    Anne Kausch

    Studentin der Medizin an der Charité Berlin
    »Lernen im Sinatex Refugee Camp«

  • Panorama 4: Die Metropole

    Prof. Peter Eckart

    Vizepräsident der HfG Offenbach / Inhaber Unit Design
    »Sprache Design Sprache«

    Dr. René Schwarz

    Geschäftsführer inlingua Frankfurt
    »Erfolgsfaktoren von Sprachtrainings«

    Dr. Walter Seubert

    Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main
    »Sprache als Einsatzmittel der Polizei«

  • Panorama 5: Zeichen / Sprachen

    Freitag der 23. Juni 2017 nachmittags/abends

    Prof. Markus Weisbeck

    Bauhaus Universität / Inhaber Surface GmbH
    »Letter, Wort und Text. Eine Untersuchung an der Schnittstelle von Text zum Bild«

    Rudolf Spindler

    Herausgeber und Geschäftsführer Spotlight Verlag
    »Neukonzeption der Sprachmagazine des Spotlight Verlages«

    Matthias Wagner K

    Direktor Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main
    »Sprache ist das Bedeutende, ist Denken im Raum. Zur Schriftsprache im Museum des 21. Jahrhunderts«

  • Panorama 6: Man-machine-dialogue

    Tobias Kirchhofer

    Geschäftsführer Digitalagentur shift, Frankfurt und Hamburg
    »KI und Mensch-Maschine-Interaktion«

    Knut Brockmann

    Medienwissenschaftler, Gamedesigner und -Theoretiker
    »Spiel und Kommunikation – Wie das Design von Regeln zum spielerischen Lernen führt«

    Caspar Schirdewahn

    Studiengang Game Design HTW Berlin
    »Das Wort als Struktur im digitalen Spiel«

  • Panorama 7: Klar und verständlich

    Stefan Weil

    CCO und geschäftsführender Gesellschafter von Atelier Markgraph
    »Words of Power. Power of Words«

    Agnes Meyer-Wilmes

    HfG Offenbach, Lehrerin für Grundlagen der Typografie und Seitengestaltung
    »Zu fehlenden und möglichen visuellen Konzepten auf Wortkarten und Arbeitsblättern zur semantischen Qualifikation für Jugendliche und Erwachsene«

    Katharina Hesse

    Geschäftsführerin Stiftung Buchkunst
    »Willkommen im Buch!«

  • KONZEPT UND ORGANISATION

    Die Konferenz wurde von Prof. Georg-Christof Bertsch, hfg Offenbach, FB Design, entwickelt.

    Carlotta Ludig, Studentin am FB Design, leitete die organisatorische Umsetzung der Konferenz.

    Laura Krautkrämer übernahm die Moderation der Konferenz.

    Moritz Steinacker, Student an der Uni Siegen, bloggte im Vorfeld auf YouTube und Facebook.

    Maximilian Reimann führte zwei Videoteams der hfg die Dreharbeiten während der Konferenz durch.

    Jens Balkenborg von der Pressestelle der hfg sorgte für die professionelle Social Media-Kommunikation.

    Prof. Markus Weisbeck, Bauhaus Universität / Surface GmbH, gestaltete das Corporate Design.

  • DANKSAGUNG

    Die Konferenz wurde finanziert durch das Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, HMWK.

    Das Videostudio der hfg Offenbach (Leitung: Claus Withopf) machte die professionellen Aufnahmen möglich.

    Die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH war Gastgeber im Haus des Buches, Frankfurt am Main.

    Der Deutsche Designer Club DDC war Premium-Partner.

    Die Teilnahme war kostenlos.

REFLEXIONEN, PLÄNE, SPINNEREIEN, TRÄUME

Die wunderbare Vielfalt der Ideen.

Partner

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